Computerspielemuseum Berlin – Mitspielen erwünscht!

Sie sind ein Fan von Computerspielen? Sie fassen im Museum gerne alles an? Und Sie mögen Thomas Gottschalk (oder auch nicht)? Dann sollten Sie einmal das Computerspielemuseum Berlin besuchen, wenn Sie in Berlin wohnen oder zu Gast sind. Was es dort zu sehen und zu spielen gibt, lesen Sie hier auf HighendRadar.de!

Computerspielemuseum Berlin

Thomas Gottschalk präsentiert in einem Video das Spiel Pong im Computerspielemuseum Berlin. – © Albert Pschera

Das Computerspielemuseum ist in der Karl-Marx-Alle in Berlin im Erdgeschoss des Gebäudes des ehemaligen Cafe Warschau angesiedelt. Es ist interaktiv und multimedial gestaltet und vollgepackt mit einschlägiger Hard- und Software, Spielekonsolen und Games aus allen Zeiten. Beim Anblick der mit viel Kreativität in Szene gesetzten Exponate dürfte jedem leidenschaftlichen Gamer das Herz aufgehen.

In einem kleinen Videofilm ist auch der eingangs erwähnte Thomas Gottschalk in einer sehr frühen Fernsehsendung zum Thema Videospiele zu sehen, ein sehr junger Thommi.

In dieser Fernsehsendung, in der die neuesten Computerspiele, z. B. Ping-Pong, Bestandteil der Show waren, musste das Publikum via Studiomikrofon die Kellen bewegen. Damals war so etwas spektakulär, bei heutiger Betrachtung gerät der Zuschauer eher ins Schmunzeln.

Wie wär’s mit einem Familienausflug ins Computerspielemuseum?

Natürlich sind im Berliner Computerspiele Museum viel mehr Dinge zu bewundern. Wenn Sie an der Geschichte und Entwicklung der Konsolenspiele und PC-Spiele und interessiert sind, nehmen Sie doch mal Ihren Vater oder Großvater mit, um sich von ihm genauer erklären zu lassen, wie denn das früher war mit dem Computerspielen. Oder Sie schleppen (überzeugen) Ihre Kinder, Neffen und Nichten mal dort hin, um ihnen zu zeigen, was für ein Crack Sie früher waren. Oder Sie nutzen den Museumsbesuch, um sich einfach wieder mal zu erinnern.

Viele der ausgestellten Spiele und Geräte sind noch bespielbar, angefangen bei den alten Atari-Geräten, die einstmals in einer Spielhalle gestanden haben mögen, bis hin  zum modernen 3-D-Spiel, das mit einer 3D-Videobrille gespielt wird. In jedem Fall sollten Sie etwas Zeit mitbringen. Nicht nur, weil der Andrang goß sein kann und bei dem einen oder anderen Videospiel mit Wartezeit zu rechnen ist, sondern weil auch das Betrachten der Vielzahl von Spielen und Spielgeräten seine Zeit in Anspruch nimmt. Das Team des Computerspielemuseums hat schon einiges zusammengetragen.

Das Computerspielemuseum regt an zum Philosophieren über die Zeit!

Pong-Automat im Computerspielemuseum Berlin

Pong-Automat im Computerspielemuseum Berlin
Im Computerspielemuseum Berlin steht ein altes Arkadespiel, ein Pong-Automat! – © Albert Pschera

Wer sich im Museum der Computerspiele verdeutlicht, mit was für Geräten der Gamer sich zu Beginn ihrer Entwicklung herumschlagen musste, kann einen schon ein gewisses Mitleid überkommen. Und angesichts der rasanten Weiterentwicklung auf diesem Gebiet ist es wahrscheinlich, dass in zwanzig Jahren die Museumsbesucher Ähnliches über die heutige Zeit denken werden. Die Zeit ist schon eine seltsame Sache.

Wie oben erwähnt, können viele historische PC Games und Konsolenspiele auch heute noch bespielt werden, und das nicht nur mit einem Joystick und Tasten, sondern auch mit den Füßen (siehe Foto) oder gar mit dem ganzen Körper. Denn eine der im Computer Spiele Museum Berlin ausgestellten Spielkonsolen ist mit einem überdimensionierten Steuerknüppel versehen, der mit beiden Händen in stehender Haltung zu bedienen ist!

Viele Objekte sind mit Kopfhörern ausgestattet, so dass der Besucher Hintergrundinformationen bekommt und bei Spielen auch den dazugehörigen Spielsound hören kann. Wer sich intensiver mit der Ausstellung beschäftigen will, findet außerdem  reichlich Material in unterschiedlicher medialer Aufbereitung. Wer dennoch Lücken entdeckt in den dicht gefüllten Reihen der Exponate, kann ja mal in seinem Keller nachschauen, ob dort das eine oder andere Schätzchen lagert, welches er dem jungen Team des Museums zur Verfügung stellen möchte.

So kommen Sie am schnellsten zum Computerspielemuseum

Computerspielemuseum Berlin - Tanzspiel

Im Computerspielemuseum Berlin können Besucher ein Tanzspiel selber mit den Füßen steuern! – © Albert Pschera

Verkehrstechnisch ist das Computerspielemuseum gut mit U-Bahn und Bus zu erreichen. Direkt vor der Tür befindet sich die U-Bahn-Station Weberwiese. Nicht weit ist auch der Alexanderplatz, an dem viele BVG-Linien halten.

Fazit

Das Computerspielemuseum ist abwechslungsreich und kreativ gestaltet und bietet dem Besucher viele Möglichkeiten der Interatktion. Multimedial aufbereitet, erfährt man auf begrenztem Raum viel Interessantes über die Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Computerspiele-Hard- und Software, von ihren Anfängen bis heute. Für Gamer ein Muss und für Menschen, die im Museum gerne alles anfassen und ausprobieren, sehr zu empfehlen.

Wenn Sie andere Erfahrungen gemacht haben, teilen Sie diese bitte in einem Kommentar.