HMD Videobrille im Trend – Head Mounted Display

Ein neuer Trend zeichnet sich ab am Technologie-Himmel: die HMD 3d Videobrille bzw. das Head Mounted Display. Mit diesem Gerät kann sich der Gamer das Spiel praktisch auf die Nase setzen. Klingt verlockend? Dann lesen Sie hier auf HighendRadar.de eine kleine Einführung zum Thema, auch in Vorausschau auf die IFA 2014!

Sony HMZ-T2 HMD Videobrille

Die Sony HMZ-T2 Videobrille im Trend: Head Mounted Display oder HMD ist voll im Trend! Hier können Sie dieses High-End-Produkt kaufen.

Eine Videobrille müsste es geben, die man sich einfach aufsetzt und mit der man dann unterwegs seine Lieblings-Konsolenspiele zocken kann. Dann bräuchte der Gamer nicht mehr zwingend seinen High-End Gamer PC von zu Hause, sondern er könnte in praktisch jeder Situation unterwegs spielen, hätte sein Spielgerät immer dabei. Ein Traum? Nein, das HMD ist Wirklichkeit!

Head Mounted Display / HMD: Das ist High-End Gaming auf der Nase!

Wer öfter mal unterwegs ist mit Auto, Bahn oder Flugzeug, kann seine 3D Videobrille immer mitnehmen. Es ist obercool, sich einfach so ein Teil auf den Kopf zu setzen und dann mal für ein Viertelstündchen oder länger in virtuelle 3D-Welten einzutauchen. Gerade für längere Reisen ist das eine super Sache. Ihr HMD können Sie schnell mal an Ihr iPad oder Smartphone anschließen und losspielen. Gar kein weiteres Zubehör wie eine Gaming Mouse braucht, wer nur mal zur Entspannung ein 3D Video schauen möchte. Ihr Kino sitzt Ihnen auf der Nase.

Die technologische Entwicklung der Head Mounted Displays ist schon so weit vorangeschritten, dass die genannten Anwendungsfälle heute möglich sind, wie wir spätestens seit der letzten CeBit wissen. Einige Anbieter haben hier schon den Zug der Zeit erkannt und bieten solche HMD Videobrillen oder neuerdings auch 3D Videobrillen in ihrer Produktpalette an.

Mit einer für High-End Gaming konzipierten Videobrille erregt der deutsche Weltkonzern Zeiss-Icon Jena Aufsehen. Die HMD Brille „Cinemizer OLED“ setzt den Maßstab für diese Zielgruppe.

Woher kommen die HMD Videobrillen?

3D Videobrillen wurden nicht von vornherein als Gaming Zubehör entwickelt. Vielmehr wurden bei der Entwicklung der 3D-Videobrille Ideen, die von unabhängigen Wissenschaftlern entwickelt wurden, vom Militär aufgegriffen und vorangetrieben. Deshalb tauchen dann meist in der Geschichte solcher Geräte diverse Militär-Abteilungen auf, so auch bei der Entwicklung der Head-Mounted Display (HMD). Schon früh wurden Systeme in Pilotenhelme integriert, die Informationen über Displays oder direkt in das Auge des Piloten projizierten.

Auch im Europäischen Eurofighter hat ein HMD-Helm Einzug gehalten. Natürlich werden die Entwicklungen auf diesem Gebiet auch von nicht militärischen Organisationen vorangetrieben. Interessant dürfte für die Gamer Scene auch eine neue Entwicklung des Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden sein. Dort wurde 2009 eine interaktive Datenbrille gestellt, bei der mit Hilfe von Augenbewegungen Steuerungsvorgänge ausgelöst werden.

Welche HMD 3D Videobrille ist empfehlenswert für Gaming?

Bei einer Kaufentscheidung ist für die eine oder andere Videobrille ist, wie bei vielen anderen Dingen auch, der Einsatzbereich entscheidend. Wer sein HMD nur stationär benutzen möchte, sei es zu Hause oder an anderen festen Orten, kann sich an seinen persönlichen Qualitätsansprüchen orientieren, immer im Rahmen der eigenen Kaufkraft natürlich. Soll das HMD dagegen auch draußen zur Anwendung kommen, scheidet z. B. die HMZ-T1 von Sony vermutlich aus, da das Gerät zu unhandlich ist.

Für den Cinemizer OLED wirbt dagegen eine bequem im Flugzeug sitzende Frau. Das suggeriert, dass dieses Gerät gut für den mobilen Einsatz geeignet ist. Das High-Tech-Gerät setzt man einfach auf wie ein Gaming Headset. Der Cinemizer soll ab Juli im Handel erhältlich sein. Erfahrungsberichte zum täglichen Einsatz des Gerätes bleiben also abzuwarten. Wer die Möglichkeit hat, eine der Videobrillen selbst zu testen, sollte sie nutzen, denn jeder hat persönliche Präferenzen, die zu berücksichtigen sind.

Folgende Fragen können Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen:

  • Ist die Videobrille in ihrer Gesamtheit praktikabel für mich?
  • Ist die Auflösung der Displays und deren 3D-Fähigkeit auch nach mehr als 5 Minuten noch interessant?
  • Für Gamer ein entscheidendes Kriterium: Ist das physische Gewicht des Head Mounted Display auf die Dauer für mich tragbar?

Fazit zu HMD Videobrillen:

Wer sich für neuste technische Entwicklungen im High-End Gaming-Bereich interessiert und das nötige Kleingeld übrig hat, sollte den Kauf einer 3D Videobrille unbedingt ins Auge fassen. Zumindest für den Ersatz von großflächigen TV-Geräten können HMDs eine gute Ergänzung zu sein oder auch eine Lösung bei beschränktem Platzangebot.

Nach dem Besuch der IFA 2014 in Berlin werden wir hier einen eigenen Erfahrungsbericht zu Cinemizer OLED und anderen HMD Videobrillen publizieren.

Wer auf den Geschmack gekommen ist und eine der derzeit im Handel erhältlichen 3D Videobrillen kaufen möchte, dem sei der HighendRadar.de Partnershop bei Amazon empfohlen: