Spielekonsolen: wie sind die handlichen High-End Computer entstanden?

Spielekonsolen erfreuen sich wachsender Beliebtheit seit ihrer Entstehung. Aus dem Alltag vieler Menschen sind sie nicht mehr wegzudenken. Gerade für die jüngere Generation ist ihre Existsenz völlig selbstverständlich. Doch wie sind die kleinen, handlichen High-End Gaming Computer eigentlich entstanden? Erfahren Sie mehr über ihre interessante Entstehungsgeschichte hier auf HighendRadar.de!

Spielekonsolen haben eine interessante Entestehungsgeschichte!

Anfänge der Spielekonsolen: Die Magnavox ODYSSEY 200 kam 1972 auf den Markt. Sie war fest verdrahtet und nutzte den Fernseher als Monitor. – © Elvis untot by wikimedia

Spielekonsolen sind speziell für Videospiele entwickelte Computer. Gegenüber einem Gamer PC oder einem Gaming Notebook haben sie den Vorteil, dass sie eine einheitliche Hardware-Plattform besitzen. Ein PC besteht aus unterschiedlichen Komponenten, und jeder Spieler kann seinen High-End Gamer PC selbst konfigurieren. Deshalb müssen Spieleentwickler die Games für unterschiedliche Hardware optimieren, damit sie auf allen Plattformen funktionieren.

Für Spielkonsolen dagegen wird speziell für Spiele geeignete Hardware eingesetzt. Auf diese werden die Konsolenspiele dann abgestimmt. So ist es möglich, mit weniger leistungsfähiger Hardware einen flüssigeren Spielablauf zu realisieren und den Wartungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren.

Entwicklung der Spielkonsolen – die wichtigsten Stationen

Die ersten Spielekonsolen waren fest verdrahtete Standgeräte, die noch keinen eigenen Prozessor besaßen. Sie entstanden Ende der 1970er Jahre und mussten an einen Fernseher angeschlossen werden, da sie kein eigenes Display hatten. Die nachfolgenden Generation der Videospielkonsolen verfügten über 2D-Grafikfähigkeiten und eigene Prozessoren.

Nachdem 1983 die Konsolen vorübergehend durch Heimcomputer vom Markt verdrängt wurden, brachten Mitte bis Ende der 1980er Jahre Firmen wie Sega, Atari und Nintendo Konsolen mit verbesserten Grafikfähigkeiten heraus, die sich wieder als Alternative zu Gamer PCs  durchsetzten.

Erste 3D-fähige Spielekonsolen wurden Anfang der 1990er Jahre entwickelt. Diese Geräte verfügten über 16-Bit-Prozessoren und erweiterte Speicherkapazität durch die Nutzung von CDs.  Die weitere Entwicklung der Videospielkonsolen war geprägt vom Einsatz der DVD als Abspielmedium, Internetanschluss und erweiterte Multimedia-Fähigkeiten. Auf unnötige Peripherie oder anderes Gaming Zubehör können Spielkonsolen jedoch weiterhin verzichten.

Die neuste Spielekonsolen Generation

Seit 2005 ist die derzeit aktuelle Konsolen-Generation erhältlich. Dazu zählen die Playstation3 von Sony, die XBOX 360 von Microsoft und die Wii von Nintendo. Die Spielgeräte zeichnen sich aus durch WLAN-Fähigkeit und Bewegungssteuerung mittels speziell entwickelter Controller. Dieses Jahr will Nintendo mit der Wii U wieder neue Maßstäbe hnsichtlich Rechenleistung und HD-Fähigkeit von Videospielkonsolen setzen.

Neben stationären Spielekonsolen finden seit der Markteinführung des Game Boy 1989 auch die mobilen Handheld-Konsolen als Alternative zum High-End Gaming Notebook eine wachsende Fangemeinde. Aktuelle Vertreter mobiler Videospielkonsolen sind die Nintendo DS, die PSP vn Sony und Xperia Play. Der Trend im Bereich mobiler Konsolen geht hin zu Smartphones und Tablets.

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